14.07.2017 (dr) Palmenhaus wird bis 2028 geduldet

Der Ortschaftsrat Litzelstetten hat einstimmig einen Antrag auf Aufhebung des Aufstellungs-, Billigungs- und Auslegungsbeschlusses des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Mainau Teil II, 2. Änderung“ und auf einen Abschluss einer städtebaulichen Vereinbarung zwischen der Stadt Konstanz und der Insel Mainau befürwortet. Damit soll das Palmenhaus auf der Insel Mainau bis 2028 geduldet werden, bis dahin soll eine langwierige Weiterentwicklung der Planungen für Pflanzenschutzhäuser an der Stelle des heutigen Schmetterlingshauses, nahe der Gärtnerei, abgeschlossen sein und das Palmenhaus am jetzigen Standpunkt endgültig abgebaut werden.

Die Maßnahmen waren nötig geworden, da eine ganzjährige Nutzung des Palmenhauses, das im denkmalgeschützten Bereich rund um Schloss und Kapelle auf der Insel Mainau steht, bis 2016 befristet worden war, um den städtebaulichen Charakter nicht dauerhaft zu beeinflussen. Da der Auf- und Abbau des Palmenhauses wirtschaftlich jedoch nicht tragbar war, einigte man sich nun auf die Übergangslösung, die das Regierungspräsidium Stuttgart akzeptieren würde und der Mainau die Gelegenheit gibt, das Haus bis 2028 nutzen zu können, um sich gleichzeitig nach Alternativen umzusehen.

Der Ortschaftsrat folgte den Argumenten des Amtes für Stadtplanung und Umwelt und der Mainau-Geschäftsführerin, Bettina Gräfin Bernadotte, und hieß einen Rücktritt vom bisher angedachten Weg eines komplizierten Verfahrens für einen Vorhabenbezogenen Bebauungsplan gut, um damit auch den Weg für eine städtebauliche Vereinbarung zur temporären Duldung des Palmenhauses frei zu machen.

Blick auf die Mainau, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz, Germany
Blick auf die Mainau, (c) Foto: Wolfgang Flick, Konstanz, Germany
 
 
 

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