19.11.2017 (dr) Ein Wochenende voller Veranstaltungen

Im November ist in Litzelstetten viel los. Besonders rund um den Volkstrauertag reihen sich die Veranstaltungen aneinander. So war es auch in diesem Jahr – von der Hobbykünstlerausstellung über die Gedenkfeier am Dorffriedhof bis hin zum Schlachtfest der Feuerwehr.

In der Grundschule präsentierten bereits zum 30. Mal Hobbykünstler aus dem Ort ihre Werke. Zum Jubiläum wurde mit Sekt angestoßen – und auch die Aussteller verzeichneten regen Andrang bei der neuesten Auflage ihrer jährlichen Schau, auf der von Holzschnitzereien über Schmuck, Adventskränze, Filz- und Strickarbeiten bis hin zu Malerei und Töpferei so Einiges zu sehen war. Ortsvorsteher Wolfgang Gensle dankte den Teilnehmern, die immer wieder dazu beitrügen, dieses Ereignis auch zu einem sozialen Treffpunkt für den Ort zu machen. Er lobte die vielen Unikate, die die Hobbykünstler geschaffen hätten, denn jede Arbeit sei ein Einzelstück, in das viele Stunden investiert würden. Dass Litzelstetten kreativ sei, das zeige sich spätestens bei dieser Veranstaltung. Er sprach seine besondere Anerkennung auch gegenüber Antje Schiepp von der Ortsverwaltung aus, die wieder einmal die Organisation der Ausstellung übernommen hatte und sich mit den Teilnehmern lange auf diesen Tag vorbereitet habe. Ein Dank galt auch den Spendern für die Tombola, die Preise waren auch in diesem Jahr wieder vielfältig und regten an, ein Los zu kaufen. Der Reinerlös aus der diesjährigen Hobbykünstlerausstellung geht der Grundschule Litzelstetten zugute. Schulleiterin Christine Osteringer bedankte sich schon vorab und hieß alle Gäste in ihrem Haus willkommen. Für das leibliche Wohl sorgte die Cafeteria der Narrenzunft Kuckuck, die durch zahlreiche Kuchenspenden ein breites Sortiment an Köstlichkeiten bieten konnte.

Und wer danach Appetit auf etwas Deftiges hatte, der war beim alljährlichen Schlachtfest der Litzelstetter Feuerwehr willkommen. In ihren Räumlichkeiten am Kuckucksweg bot sie das klassische Angebot von der Schlachtplatte bis zur Leberwurst. Über das Wochenende hinweg wurde das gesellige Beisammensein rege angenommen, auch die Feuerwehr trug neuerlich zum Erhalt der dörflichen Gemeinschaft bei.

Tradition ist auch, am Volkstrauertag zu gedenken. Ortsvorsteher und Ortsverwaltung laden deshalb stets auf den Dorffriedhof in Litzelstetten ein und legen an der dortigen Gedenkstelle einen Kranz nieder. Wolfgang Gensle erinnerte an die Bedeutung dieses Tages, der vor allem bei der jungen Generation oftmals in Vergessenheit geraten sei. Man erinnere nicht nur an die Opfer der beiden Weltkriege, sondern an die Gefallenen aller gewaltsamen Auseinandersetzungen, von denen es bis in die jüngste Zeit genügend gebe. Unter der Mitwirkung der beiden Kirchen rief man deshalb zu Frieden und Versöhnung auf, an vielen Stellen der Welt brodelten derzeit Krisen – und die Leidtragenden seien meist die Ärmsten der Bevölkerung. Die Toten und Verletzten wolle man im Gedächtnis behalten und mit dem Volkstrauertag ermahnen, dass Vergebung schon im Kleinen geübt werde. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom 4. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz und dem Männergesangverein.

 

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